Sichtungsturnier Nord zum „Preis der Besten Dressur“ vom 2. bis 4. April 2026 in Hagen a.T.W.
von LPBB
Nele Klaus unterstreicht ihre Rolle als Favoritin durch starke Leistungen im Viereck
Mit Beteiligung der Landesverbände Berlin-Brandenburg, Bremen, Hannover, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Weser-Ems und Westfalen wurde Anfang April in Hagen a.T.W. das Sichtungsturnier Nord zum Preis der Besten Dressur (8. bis 10. Mai 2026) ausgetragen. Zulassungsvoraussetzung war die Teilnahme an den Sichtungslehrgängen im März in Schenefeld mit anschließender Nominierung durch die Bundestrainer*innen in allen Altersklassen. Das gleichzeitig als EM-Vorbereitung ausgeschriebene Sichtungsturnier Nord in Hagen bot gleich drei LPBB-Reiterinnen die Möglichkeit, sich mit ihren Ponys und Pferden für den Preis der Besten Dressur zu empfehlen. Für die Ponyreiter*innen war Karolin Hofer (LRV Münchehofe), bei den Junior*innen Annalena Schütze (PSV Pinnow) und bei den Jungen Reiter*innen Nele Klaus (LRF Bülow Neubeeren) in Hagen am Start.
Karolin Hofer stellte ihren Hesselteichs Geronimo mit respektablen 65,56 Prozent (Rang 15) und 66,55 Prozent (Rang 14 und 1.Reserve) in den beiden FEI-Ponyprüfungen mit 19 gestarteten Paaren konzentriert vor und bestätigte damit sowohl ihre Nominierung als auch ihren Landeskaderstatus.
Die FEI-Mannschaftsaufgabe auf M**-Niveau meisterte die Juniorin Annalena Schütze auf Fabuleux Cadeau mit 66,71 Prozent und Rang elf. Mit 65,4 Prozent (Rang 13) verpasste die aktuelle LPBB-Förderkaderreiterin in der zweiten Sichtungsprüfung (FEI-Einzelwertung) nur knapp die Platzierungsränge. Beide Prüfungen waren mit je 16 Start-Paaren besetzt.
Erwartungsgemäß präsentierte Nele Klaus ihren Bonfire B in bester Verfassung und siegte in der ersten Sichtungsprüfung der Klasse S* mit 72,54 Prozent. Mit einem Rückstand von nur 0,043 Prozentpunkten musste sie sich in der zweiten Sichtungsprüfung (FEI Einzelwertung) mit Platz zwei begnügen. Das Gesamtresultat bei 24 gestarteten Paaren fiel dennoch eindeutig zugunsten der Bundeskaderreiterin des LPBB aus, die damit ihrer Favoritenrolle bei den Jungen Reiter*innen mehr als gerecht wurde.
Wir gratulieren allen drei Reiterinnen zu ihren guten Ergebnissen und bedanken uns für deren tollen sportlichen Einsatz!


