Jugend-Europameisterschaften Voltigieren vom 29. Juli bis 2. August 2026 in Le Mans (FRA)

von LPBB

BRONZE für Leonel Gelke

Mit insgesamt sieben Medaillen – zweimal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze – schloss das deutsche Nachwuchsteam die Jugend-Europameisterschaften in Le Mans als erfolgreichste Nation ab. Zu diesem Ergebnis trug auch der erst Anfang Juli zum U21-LPBB-Landesmeister gekürte Leonel Gelke bei, der im U21-Einzel der Herren die Bronzemedaille gewann. Gemeinsam RV-Integration-Vereinskollegin Frances Nandy Moldenhauer, die im U21-Einzel der Damen antrat, vertrat er den LPBB auf europäischer Bühne. Beide voltigierten auf Longinus an der Longe von Andrea Harwardt. Für die Europameisterschaften hatten sie sich bereits im Mai mit ihren Leistungen beim Preis der Besten in Warendorf empfohlen und anschließend die EM-Nominierungen für Le Mans erhalten, wo sie beide zu überzeugen wussten.

Gleich in der ersten Wertungsprüfung legte Leonel Gelke mit 7,887 Punkten und Platz drei unter den acht U21-Herren eine gute Grundlage in dem bis zum Schluss spannenden und engen Wettbewerb. Nach 8,082 Punkten im Technikprogramm zeigte der 20-Jährige seinen stärksten Auftritt in der finalen Kür: Für seine kreative und ausdrucksstarke Vorstellung erhielt er 8,382 Punkte und damit die zweitbeste Wertung des Umlaufs. In der Gesamtwertung bedeuteten 8,184 Punkte den Gewinn der Bronzemedaille.

Frances Nandy Moldenhauer lag nach der Pflicht zunächst auf Rang 10 (7,376 Punkte) unter den anfangs 31 Damen im U21-Wettbewerb. Mit dem drittbesten Technikprogramm, das mit 8,118 Punkten bewertet wurde, arbeitete sie sich auf Rang sieben vor. In der Finalkür überzeugte die 20-Jährige erneut und erhielt für ihre Vorstellung 8,280 Punkte, die fünftbeste Wertung des Umlaufs. Mit einer Endnote von 8,014 belegte sie schließlich auch in der Gesamtwertung Rang fünf, mit lediglich 0,090 Punkten Rückstand zum Bronzerang.

Der LPBB gratuliert Leonel Gelke sehr herzlich zum Gewinn der Bronzemedaille sowie Frances Nandy Moldenhauer zu ihrem fünften Platz und bedankt sich bei beiden für ihre starken Leistungen im europäischen Vergleich. Ein besonderer Dank gilt zudem Longenführerin Andrea Harwardt sowie allen, die die beiden auf dem Weg nach und in Le Mans begleitet und unterstützt haben.

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